Autor:

Ivan Bariæ

Letzte Version: 2. juni 2011

Übersetzung: Denis Kos 2008., Ergänzungen 2010 Ksenija Vugrinec Krumpiæ

 

 

KURZE GESCHICHTE DES SCHULWESENS

Das Zentrum der Vorzüglichkeit für die  humanitäre  arbeit

 

Informationen über den Anfang des organisierten Schulwesens im Bereich der  eutigen Grundschule Hodošan finden wir als Fragmente in den Berichten von Kirchenvisitationen und in den Denkschriften der Pfarren in Meðimurje. Weiterhin sind sie in Teilen einiger Bau- und Archivdokumente von Großgrundbesitzen, dessen Inhalte direkt mit der Gründung und mit dem Bau von Volksschulen in Meðimurje verbunden sind, zu finden. Wertvolle Dokumente, die von Schulwesen in Meðimurje berichten, wurden in den umstürzlerischen Jahren 1848, 1918, 1941 und 1945 verloren oder zerstört.

Indirekt können wir die Pfarrkirchen, als die ersten Schulen und die Pfarrer, als die ersten Lehrer betrachten. Die Pfarrer haben zusammen mit den Kaplanen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene in Religionslehre unterrichtet. Am Anfang des XVII. Jahrhunderts erschienen in den Pfarren die ersten offiziellen Lehrer, die man ludi magistri (lateinische Wörter würden der Lehrer für Spiele bedeuten) nannte. Es erschienen noch die Kantoren (školniki), dessen Aufgabe es war mithilfe der Musik den Gottesdienst zu verschönern, und die Kinder das Christentum zu lehren. Für diese Arbeit wurden sie von den Gläubigen bezahlt. Dabei wurde ihre Tätigkeit von den Pfarrern beaufsichtigt. Der Kantordienst war demnach ein kirchlicher Dienst, und für solchen wurde er auch in allen Dokumenten gehalten. Erst in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts, als man die staatlichen Schulen eingeführt hat, kam es zu einer Unterscheidung zwischen dem Kantor und dem echten Lehrer.

Veränderungen geschahen auch in der Zeit des Protestantismus ( XVI. und XVII. Jh.), als man in einigen größeren Religionsgemeinden (vjerska opæina) den Schulunterricht organisiert hat, was ein Resultat der Unterstützung der Fürsten Zrinski war. Gemeinde Sveti Juraj u Trnju war eine von denen, die diese Unterstützung genossen, weshalb wir vermuten können, das auch da in einem Privathaus eine Schule zu arbeiten begann.

Aufgrund der Kirchenvisitation-Berichte (zapisnik kanonske vizitacije) der Pfarre Sveti Juraj u Trnju bekšinskog arhiðakonata erfahren wir, dass im Jahr 1600 der Kantordienst von Juraj Marèinkoviæ ausgeübt wurde. ½Er sei ein hochmütiger Nichtswisser gewesen, weshalb er keine Jungen unterrichtet habe, und die Pfarre habe auch kein Schulgebäude gehabt

Kantor Nikola Križaniæ, der 1688 in Gorièan wohnte, und den Gottesdienst am Sonntagen und Feiertagen in der Pfarrkirche hielt, hat die Kinder auch nicht gelehrt. Erste Information, dass der Kantor ein besonderes Haus hat, stammt aus dem Jahr 1692 ½Das Haus sei nicht Gott weiß was, aber es habe einen großen Garten.½ Aus späteren Berichten erfahren wir, dass das Haus nahe der Pfarrkirche war.

Kantor Juraj Koloniæ (übte diesen Dienst seit dem Jahr 1716 aus), lehrte noch in 1747 keine Jungen, ½weil niemand die Volksschule besuchen wolle½. Aus diesem Bericht geht hervor, dass 1747 Sveti Juraj u Trnju eine Volksschule hatte.

Kantor Matija Koloniæ hat 1768 fleißig Jugendliche das elementare Religionswissen unterrichtet. Es sei schwer gewesen, die Eltern anzuregen, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

In Zeit der Reformen von  Maria Theresia und Joseph II., wollte man seit 1777  ein einzigartiges und vollständiges Schulsystem in Ländern, die der österreichischen Krone angehört haben, errichten. Doch die Schulen arbeiteten und wurden geschlossen, abhängig davon, wie viel Geld einzelne Dörfer hatten.

In 1779. war der Kantor Josip Koloniæ, aber er lehrte die Kinder nicht. Gläubige haben ihm ein neues hölzernes Haus mit einem Stall gebaut. Es befand sich gegenüber der Pfarrkirche Sveti Juraj Muèenik.

Vielleicht war die geringe Zahl der Kinder, die die Schule besuchten, ein Grund dafür, dass der Visitator im Jahre 1793 schreibt, den Kantordienst übe schon 10 Jahre Antun Slovenec aus. Er sei ein guter Sänger und Orgelspieler. Während der Fastenzeit prüfe er das Volk in der Religionslehre. Einen echten Unterricht halte er jedoch nicht, weil es auch keine echte Schule gebe.

Andere Informationen aus der ersten Hälfte des XIX.Jh. (in dieser Zeit erneuerte man die Kirche) sprechen auch von baufälligen, mit dem Stroh bedeckten und feuchten Häuschen der ersten Lehrer-Kantoren, die von Ortsansässigen gebaut wurden. Nach den neuen Maßnahmen am Beginn des XIX.Jh., haben Pfarrer, Gemeindevorstände, Herrschaft und die Eltern dafür gesorgt, dass die Kinder regelmäßig in die Schule gehen.

Erstes ½festes½ Schulgebäude wurde 1833 in Sveti Juraj u Trnju gebaut. Die Mittel haben die Bewohner von Sveti Juraj u Trnju, Donji Pustakovec, Palinovec, Donji Hrašæan und Hodošan angeschafft. Obwohl das Schulwesen in diesem Gebiet schon früher existierte, betrachten wir das Jahr 1833 bedingend, als Beginn des organisierten Volksschulwesens. Als erster bestätigender Organisator des Schulwesens in diesem Gebiet ist der Pfarrer Stjepan Hauser anzusehen, der 1841 Filialschulen in Èehovec, Hodošan und Palinovec gründete. In der "Standschule" (matièna škola)  in Sveti Juraj u Trnju, wie auch in den Filialschulen, haben Privatlehrer und Ortsnotare aufgrund vorschriftsmäßiger Bücher die Kinder beider Geschlecher Kroatisch, Ungarisch, Religionslehre, Literatur und Rechnen unterrichtet. Die Aufsicht hatte der Pfarrer, der sich um die Schulen gekümmert hat. Oft besuchte er sie, wobei er das Wissen der Kinder prüfte und die Religionslehre lehrte. Er hat kostenlos Bücher verleiht, besonders den Armen. Der Kantor war damals Josip Gorièanec, der ½ für die Belehrung von Kindern unangemessen gewesen sei½.

In 1848 hat Ban Jelaèiæ in allen Schulen und Ämtern die illyrische Sprache eingeführt und legalisiert, aber auf unserem Gebiet hat sich schon fest die Muttersprache eingewurzelt (damals die ½bezjaèki½ Sprache genannt). Der starke kroatische Nationalschwung hat den Bau vieler Schulen angeregt. Eine Unterlage berichtet, dass die Schule in Sveti Juraj u Trnju angebaut wurde.

Im Jahre 1858 hat man eine neue Schule in Hodošan gebaut (Gründungsjahr der selbstständigen Grundschule Hodošan).

In Sveti Juraj u Trnju haben 1860 die Gemeindemitglieder eine Volksschule (ein Ziegelhaus) errichtet, die erst in 1983, als man die neue Schule baute, niedergerissen wurde. Davon berichtet die Einleitung im Buch ½Spomenica 1947.-1958.½:

½Wann dieses Schulgebäude gebaut wurde, weiß man nicht. Einige sagen um 1830-1850, andere sagen früher. Das einzige zuverlässige ist, dass es um eine konfessionelle Schule ging. Am Bau der Schule haben folgende Dörfer teilgenommen: Sveti Juraj u Trnju, Èehovec, Donji Pustakovec, Palinovec, Donji Hrašæan und Hodošan. Diese Dörfer haben sich auch um die Reparatur des Gebäudes gekümmert. Während der Bauarbeiten dachte man nicht an die Belehrung von Kindern. Das wichtigste war es, eine Wohnung für den Kantor aufzubauen. Da er damals meistens auch der Lehrer war, hat man neben seiner Wohnung auch zwei Klassenzimmer aufgebaut. Man hat vorausgesetzt, dass immer mehr Kinder aus betreffenden Dörfern die Schule besuchen werden. Die Wohnung bestand aus zwei Zimmern (Dimensionen waren 5,9 × 4,6 m und 8,5 × 2,5 m) und einer Küche (4 × 3,5m). Die Klassenzimmer sind vollkommen gleichmäßig (7 × 5 m). Der Flur, der durch das ganze Gebäude geht und die Lehrerwohnung von den Klassenzimmern trennt, ist 14,8 m lang und 1,6 m breit. Zwischen den Klassenzimmern befindet sich die Schulkanzlei (4 × 3 m ).½

Diese Schule haben Jungen und Mädchen in getrennten Klassen besucht. Der Kantor und qualifizierter Lehrer war Franjo Kovaèiæ. Die Schulen in Èehovec und Palinovec haben dann mit ihrer Tätigkeut aufgehört, während die Schule in Hodošan ihre Arbeit teils fortsetzte. Auch die bisher niemals erwähnte Volksschule in Donji Hrašæan stellte die Arbeit ein. Dominik Kolariæ, Autor der ½Hrašæanske kronike½ (1947) schrieb, dass 1841, als Hauser in diesem Gebiet das Schulwesen organisierte, auch die betreffende Volksschule gegründet  sein soll. Sie hat sich auf einem Ort, dass Kravarov vrt genannt wurde, befunden. Dort haben die Einwohner ein Haus für den Lehrer Vajda, der ein Ankömmling war, gebaut. Dank der Tätigkeit dieses Lehrers, hat das Dorf bis Beginn des 20.Jh. mehr keine analphabetische Person gehabt. Eine weitere Interessantheit dieser Schule hat darin bestanden, dass Vajda den Mädchen nicht erlaubt hat Schreiben zu lernen. Sie konnten nur das Lesen großer Buchstaben lernen, ½damit sie den Jungen keine Briefe schreiben könnten.½ So konnten die Frauen Gebet- und andere Bücher lesen, aber sie hatten Probleme bei handgeschriebenen Texten. Kolariæ behauptet, der betreffende Lehrer sei auch der Glöckner, ordinanc und mali birov (der Bekanntmachungsprecher) gewesen.

In 1864 besuchten die Schule in Sveti Juraj u Trnju 95 Schüler. Lange Zeit war sie die schönste in der Umgebung. Alle Dörfer in der Pfarre haben für die Schulmittel im Rahmen der Steuer gesorgt.

Im Jahre 1868 wurde das neue ungarische Grundschulwesengesetz verabschiedet. Es enthielt ½den ersten pädagogischen Standard½: Alle Kinder vom 6 bis 15 Lebensjahr waren schulpflichtig. Sie waren nach dem Geschlecht und Alter getrennt.  Im Jahre 1876 hat die Gemeindeverwaltung entschieden, dass die Schule in Hodošan verstaatlicht wird. Der Staat hat sich verpflichtet ein neues Schulgebäude aufzubauen, wobei die Gemeinde Hodošan zuständig war, ("ruène"und "vozne") Lohnarbeiter zu finden. Damals  besuchte die Schule, wer immer es wollte. Die Zahl der Schüler stieg, was zum Raummangel in dem Schulgebäude brachte. Deshalb fand der Unterricht in Privathäusern Vlahek (Hausnummer 8) und Pintariæ (Hausnummer 33) statt.

Mit der Gründung  neuer Schulen in Hodošan und naheliegendem Turèišæe, wurde die sog. Schulgemeinde Sveti Juraj u Trnju, d.h. Dörfer Sveti Juraj u Trnju, Donji Pustakovec, Èehovec und Palinovec, für die Erhaltung der Schule in Sveti Juraj u Trnju zuständig. Alle Filialen der Pfarre Sveti Juraj u Trnju mussten die Wohnung des Kantors und seine Wirtschaftsbauten erhalten.

Eine neue Madjarisierungswelle wurde in 1900, während der 1000-Jahr-Feier der Existenz von Ungarn, hervorgehoben. Das Gelübde über 1000 neue Schulen wurde anders in den Provinzen mit nicht ungarischer Bevölkerung erfüllt. In 1903 wurde ein funktionelles und nach äußerlichen architektonischen Kennzeichen interessantes, neues Schulgebäude in Hodošan errichtet. In der Zeit von 1903 bis 1918 war der Unterricht in der I. und II. Klasse auf kroatischer Sprache, und in der III. und IV. Klasse auf ungarischer Sprache.

Im Jahre 1910 notierte man im Verwaltungsbezirk Prelog zwischen 17 Volksschulen auch die römisch-katholische Schule in Sveti Juraj u Trnju (hatte 2 Lehrer) und die staatliche Schule in Hodošan (hatte vier Lehrer). Nach 1919 hat sich das Schulnetz geändert. So finden wir in dem Verzeichnis neuer Schulen bzw. Schulgemeinden aus 1929/30, dass die Schule in Hodošan Kinder aus Hodošan besuchen, und in die Schule in Sveti Juraj u Trnju gehen die Schüler aus Sveti Juraj u Trnju, Donji Pustakovec, Èehovec und Palinovec. Im Schuljahr 1938/39 hatte die Schule in Hodošan 312 Schüler (getrennt in fünf Klassen mit fünf Lehrern) und die Schule in Sveti Juraj u Trnju 262 Schüler (getrennt in 4 Klassen mit 4 Lehrern).

Seit 1918 hat der Staat kroatische Lehrer in den Schulen angestellt, wobei jeder von ihnen die Spuren seiner mühsamen und aufopfernden Arbeit hinterließ. Doch es kam zum Streit, wem die Wohnung gehört – dem Kantor oder dem Lehrer? Obwohl in 1960 der Kantor auch der Lehrer war, betrachtete man die Wohnung ausschließlich als den Kantorbesitz. Gleich war es auch mit dem dazugehörenden Land. Die Erscheinung staatlicher Lehrer führte zu Problemen. Das Gericht hat 1924 den Streit zu Nutzen der Pfarre entschieden. Dem Gerichtsbeschluss nach konnte man die Wohnung keinem verleihen, der nicht gleichzeitig der Lehrer und der Kantor war. Im Falle, dass man eine neue Wohnung dem Kantor baut, müsste die Schulgemeinde (der Staat) den Wert der Wohnung auszahlen.

Im Jahre1941 war Meðimurje wieder unter ungarischer Okkupation. Man führte die ungarische Sprache in die Schulen ein. Die Schulpflicht wurde auf 7 Klassen verlängert. In 1945 wurden in den Kriegsoperationen zahlreiche Schulobjekte beschädigt. Die Schule in Hodošan war eine von den meist beschädigten. Eine wertvolle Bibliothek, naturgeschichtliche Sammlung und die Möbel wurden zerstört. Ein besonderer Schaden wurde durch die Zerstörung und Abfuhr der Schuldokumentation (seit der Gründung) zugefügt. Von den alten Dokumenten sind nur ein Hauptbuch der Schule Sveti Juraj u Trnju, mit den Berichten seit 1. September 1934, und ein hölzernes Kruzifix, das im Dachboden der benachbarten Familie Faiæ aufbewahrt wurde, geblieben. In der Schuldenkschrift (1. Oktober 1948) wird angeführt, dass 1945 ½wieder die kroatische Flagge geflattert, und in den Schulen und Büros kroatische Lieder und Sprache gehallt haben½. Marta Krukar und Marija Dumboviæ, die ersten kroatischen Lehrerinnen, kamen im Mai 1945 nach Hodošan.

Am 16. September 1945 wurde in einem adaptierten Privatgebäude (das Haus von Tomo Srpak) die Schule geöffnet (Gründungsjahr der Schule in Palinovec). Davon zeugt auch ½Spomenica 1945.-1961.½: Bis 1945, d.h. bis Befreiung gab es in Palinovec keine Schule. Kinder haben die Schule in Sveti Juraj u Trnju, die drei Kilometer entfernt war, besucht. Dank der Bemühung der neuen Volksgewalt und einiger Bewohner aus Palinovec (Ivan Gregoran, Ivan Tkalec, Marija Švec, Maks Baranašiæ) gewährte man die Gründung einer Dorfschule. Man fand ein Privatgebäude (das Eigentum von Tomo Srpak aus Palinovec), und durch gutwillige Arbeit hat man es repariert und zum Unterricht befähigt. Der Gemeindewagen wurde verkauft. Mit dem verdienten Geld kaufte man Schultische und Schulstühle. Die Schule besitzt auch Grundfonds (zemljišni fond), die ihr dieses Jahr 7233 Dinare brachten. Die Kasse führt Nikola Baranašiæ aus Palinovec. Am 16. September 1945 feierte man in Anwesenheit vieler Menschen und des Bildungsreferenten aus diesem Bezirk Dragutin Židovec die Gründung der neuen Schule. Der erste Lehrer (ein Hilfslehrer) war Vladimir Kuštreba. Am 18. September trat Ljerka Bregoviæ, die hier nach Bedarf des Dienstes aus Turèišæe versetzt wurde, ein Amt an dieser Schule ein

Die Schule in Hodošan bekam 1953 den Namen ½Narodna osnovna osmogodišnja škola Hodošan (Volkstümliche achtjährige Grundschule Hodošan)½ . In 1956 wurde in Hodošan eine Schulgenossenschaft mit 82 Mitgliedern gegründet. Im Jahre 1957 investierte man große Geldmittel in den Bau neuer Schulen in Donji Hrašæan (beendet und errichtet in 1961) und Palinovec (7. September 1958). Neben der Schule in Hodošan arbeiteten in dieser Zeit noch die ½Volkstümliche sechsjährige Schule Palinovec½ und die ½Volkstümliche vierjährige Schule Sveti Juraj u Trnju½. Die Schule in Palinovec wurde schon im Schuljahr 1960/61 aufgelöst, und seitdem wirkt sie innerhalb der Grundschule Hodošan als eine Bezirksschule (podruèna škola). In 1967 wurde auch die Bezirksschule in Donji Hrašæan aufgelöst. Von sechs Schulen in Meðimurje hatte 1969 nur die Grundschule Hodošan eine im Gesellschaftsheim adaptierte Sporthalle. Obwohl die Schülerzahl auf diesem Gebiet von Jahr zu Jahr ständig geringer wird, verbessern sich deutlich die Schulbedingungen.

Das neuste Schulgebäude mit der Sporthalle wurde in Hodošan am 29. November 1982, und in Sveti Juraj u Trnju am 1. Juli 1984 geöffnet. Während der Übersiedlung in Hodošan stellte man fest, dass Klassenbücher und andere Dokumente bis 1962 im großen und ganzen durch Feuchtigkeit und Leichtsinnigkeit vernichtet wurden. Einem zukünfigen Autor der Schulmonographie bevorstehen schwere Untersuchungen in Archiven, Museen und Privatsammlungen in Ungarn und Kroatien. Das wird viel Zeit verlangen. Von 1982 bis 1991 hatte die Schule den Namen ½Osnovna škola Marija Gregoran Hodošan (Grundschule Marija Gregoran Hodošan)½. Im Schuljahr 1991/92 bekam sie den ursprünglichen Namen ½Osnovna škola Hodošan (Grundschule Hodošan)½ zurück, was eine Folge des Entschlusses der Gemeindeversammlung Èakovec war. In diesem Kriegsjahr war die Schule, im Falle, dass es zu einer schweren Eskalation von Konflikten und Zerstörung kommt, geheim für den Empfang aller Patienten aus dem Krankenhaus in Èakovec vorbereitet. Zum Glück hatte die Schule während des Krieges keine Opfer und keinen materiellen Schaden. Meðimurje war das erste befreite Gebiet in Kroatien.

Innerhalb der Schule formierte man 1996 einen Kindergarten, der von 1999 als eine auswärtige Abteilung des Kindergartens ½Ftièek½ aus Donji Kraljevec funktioniert. Die Schule in Palinovec wurde in den Achtzigerjahren gründlich erneuert.

In 1991 trat die Grundschule Hodošan, als eine von nur 20 kroatischen Schulen, in das Projekt "Experimentales Programm des Werkens" ein.

Im Schuljahr 2002/03 begann die Schule in allen drei Abteilungen nur in einer morgendlichen Schicht zu arbeiten, was  damals einmalig in Meðimurje war.

In der oberen Vorhalle der Standschule (matièna škola) wurde im Januar 2004 ein neues Klassenzimmer für Informatik angebaut. Der erste Computer wurde 1995 angeschafft. Erst Ende 2003 hat die Schule einen Informatiker auf die nicht ganze Arbeitszeit angestellt (nepuno radno vrijeme). Bis heute übte diesen Dienst Damir Kovaèiæ, diplomierter Informatiker, aus. Seit Beginn des Jahres 2007 führte die Schule selbst  schnelle Internetverbindung ein. So gibt es heute keine Hindernisse für einen  qualitativen Informatikunterricht.

Im Jahre 2003 wurde am Schuleingang eine neue Bibliothek formiert. Sie stand den Schülern täglich zur Verfügung, obwohl es keinen Schulbibliothekar gab. Diese Arbeit haben von 1991 bis 2004 freiwillig der Schulleiter und   die Kroatischlehrerin verrichtet.

Im März 2005 öffnete sich in der Schule  halbzeitige Arbeitsstelle des Schulbibliothekars. Heute übt diesen Dienst diplomierte Schulbibliothekarin Lidija Kovaèiæ aus.

Erst am Beginn des Schuljahres 2003/04 hat die Schule einen Schulpädagogen angestellt (er hatte nur 12 Arbeitsstunden). Endlich, seit September 2007 hat die Schule einen Pädagogen auf die Vollzeit. Heute übt diesen Dienst diplomierte Pädagogin Jelena Soboèan aus, die  mit Schulleiter Ivan Baric und Schulsekretärin Marija Ivkovic ein festes Wesen der Organisationsstruktur der Schule sind, alle zusammen bilden auch  ein gutes pädagogisches Team.

Im selben Schuljahr wurde auch das frühzeitige Lernen der englischen Sprache eingeführt. So wird sie heute in allen Klassen (1-8) gelernt. Im Schuljahr 2005/06 wurde das Wahlfach Deutsch zuerst in die 4. und 5. Klasse, dann in die 6. Klasse(2006/07), und in den nächsten Jahren auch in die 7. und 8. Klasse eingeführt.

Leider wird die Schülerzahl von Jahr zu Jahr immer kleiner. Hier sind einige konkrete Daten: im Schuljahr 1968/69 gab es 583 Schüler, im Schuljahr 1973/74 - 461 Schüler, im Schuljahr 1983/84 - 422 Schüler. Einen groben Schülerzahlfall gab es auch in den Neunzigerjahren (1993/94 hatte die Schule nur 367 Schüler) und 2003/04 fiel die Zahl auf 251 Schüler. Im Schuljahr 2010/11 gibt es nur 216 Schüler. Dennoch ist die Zahl der Schüler in den letzten Jahren einigermaßen stabil.

Die Schule hat mehrmals ein Schulbaltt (es handelte sich eher um ein Sammelwerk) unter dem Namen ½Naši dani½ herausgegeben. Seit Mai 1995 wird das Schulblatt ½Školski kutak½ veröffentlicht. Die Schüler haben den Namen selbst ausgewählt. Das ist ein anspruchsvolles, technisches Unterfangen, das jede Schule realisieren möchte. Das Schulblatt stellt eine journalistische Chronik der Lehrer- und Schülerarbeit dar. Es befasst alles was in und um die Schule passiert. Es nimmt gesellschaftliches und materielles Klima in der breiten Umgebung wahr. Der Redakteur ist der Schulleiter Ivan Bariæ. Bis jetzt sind 8 Nummer gedruckt und die Nummer 9-11  gibt es nur   in der  elektronischer Form .Sie warten  die bessere Zeiten  um gedruckt zu werden.

Die Einstellung der Arbeit des Roten Kreuzes in allen Dörfern des Schulbereiches führte zum Bedarf einen Jugendverein des Roten Kreuzes zu gründen. Die Schule ist auch ein Zentrum für die Schulwettbewerbe des Roten Kreuzes der Verwaltungseinheit Meðimurska .

Im Schuljahr 2007/08 begann ein neues Projekt von Kroatischen Sportverband:eine Universale Sportschule für Schüler von 1. bis 4. Klasse. Jedes Jahr schließen sich dem Projekt zwei neue Klassen ein.

Für die Schülergesundheit sorgt das Gesundheitsamt (Zavod za javno zdravstvo) der Verwaltungseinheit Meðimurska, bzw. die Ärztin Dijana Uvodiæ. Eine weitere Besonderheit der Schule besteht darin, dass vom Mai bis Dezember 2005 Dr. Pavao Vlahek in ihr seinen Zivildienst geleistet hat. Er hat sich täglich um die Gesundheitsedukation und Prävention gegen Krankheiten gekümmert. Nach ihm haben mehrere Zivildienstleistende der Schule in ihrer Arbeit mitgeholfen. Seit September 2005 hat die Schule mehr keine diensthabenden Schüler. Der Diensthabende und Wärter am Eingang ist der Schuldiener.

Im Laufe des Jahres 2005 hat man das Eigentum der Bezirksschule Palinovec gelöst. Der Eigentümer des Gebäudes und des Grundstücks ist die OŠ Hodošan – PŠ Palinovec (Grundschule Hodošan – Bezirksschule Palinovec). Man hat auch die Frage des Gebäudes und der Sporthalle in Hodošan gelöst -> der Eigentümer ist die Schule. Ein Problem besteht darin, dass die Lokalbehörde den schon vereinbarten Teil der Umgebung nicht der Schule in ihr Eigentum geben will. Deshalb kann man die Schulumgebung nicht so einrichten, wie man es möchte (sie sollte schöner und funktioneller sein). Die alte Schule aus dem Jahr 1903 wurde zum Eigentum der lokalen Selbstverwaltung, d.h. seit 1993 das Eigentum der Gemeinde Donji Kraljevec. Es folgte eine unglückliche Episode in der das Gebäude und der Schulhof mehrmals verkauft wurden. Man begann die Schule zu erneuern, aber bald wurde das unterbrochen. So sieht die alte Schule jetzt, als sie wieder zum Verkauf steht, ziemlich vernachlässigt aus. Im Januar 2010 haben das Kulturministerium, Verwaltung für die Kulturerbe und  Amt in Varazdin   die alte Schule unter präventiven Schütz gesetzt solange man eine Feststellung von diesem Kulturerbe erbringt. Das ist gut, aber  schon zu spät, dass die alte Schule im Urzustand gebracht wird!

 

Im Jahr 2009 wurden in  der Bezirksschule Palinovec der Dachziegel, Bretter, Blitzableiter und Dachrinnen gewechselt. In der Schule Hodošan wurde auch Dachziegel gewechselt (Asbestplatten wurden entfernt und Blech eingebaut), das Dach wurde an der Nordseite der Schule zugebaut, ein Teil der Tischlerei wurde auch gewechselt, erste Klimaanlagen wurden eingebaut, auch der Dachziegel und Isolierung über den Umkleideräumen in der Sporthalle  wie auch  Dachrinnen und Blitzableiter an dem ganzen Schulgebäude wurden gewechselt und erneut.

 

Die Liste aller Schularbeiter und Schüler, wie auch aller Schulaktivitäten wird ohne Rückstand an der Internetadresse www.skola-hodosan.hr aufgezeichnet. Außer dieser ajouriert der Schulleiter seit 9.April 2006 freiwillig auch die Internetseite der Pfarre Sveti Juraj u Trnju, die verdienstlich für den Beginn des Schulwesens auf diesem Gebiet ist. Die Internetadresse für alle Interessenten lautet www.zupa-sveti-juraj.hr . Seit 11. Mai 2009 gibt es  auch  die Internetseite der Schulfreunde  und Mitarbeiter in den humanitären Aktionen des städtischen Roten Kreuzes. Die Internetadresse für alle Interessenten lautet  www.crveni-kriz-cakovec.hr

 

Heute ist die Grundschule Hodošan mit allen ihren Bezirksabteilungen eine geordnete Schuleinheit, die Fachlehrer und klare Ziele hat. Die größten Erfolge erlangt sie in humanitären Unternehmen und Umweltschutz. Nachdem die Schule schon fünf Jahre in einer Schicht arbeitet, wird ein neues Ziel gesetzt: der ganztägige Aufenthalt in der Schule im wahrsten Sinne des Wortes. Das begünstigt auch der Wettbewerb des Ministeriums für Wissenschaft, Ausbildung und Sport, der in 40 kroatische Schulen ein experimentales Programm des verlängerten Aufenthaltes einführen soll. Obwohl die Schule ein grünes Licht für dieses Programm ½bekam½, hat das Ministerium noch keinen Beschluss bis Ende dieses Schuljahres gefasst. Deswegen hat auch die lokale Selbstverwaltung einen Abstand von der Finanzierung dieses Projektes genommen.

Wegen der großen innerlichen und äußerlichen Grünflächen wird die Grundschule Hodošan ehrenhaft als "Garten" bezeichnet, wobei Schüler die schönsten Blumen darstellen. Die Schule beteiligt sich an der CD-Basis (cd-baza) ½Znamen½ seit dem Beginn. Sie begrüßt die Anstrengungen von Urhebern und Übersetzern an diesem schon traditionellen Projekt.

Das Verzeichnis der Schulleiter der Grundschule Hodošan in der näheren Geschichte laut dem aufbewahrten Hauptbüchern und Schulmatrikel:

 

Die Schule in Sveti Juraj u Trnju – Schulleiter: Alojzije Vrhovnik (1919-1926), Ljubomir Vranko (1926-1930), Josip Hefinger (1930-1941), Hungarian Schulleiter upravitelji (1941-1945), Mihovil Keretiæ (1945-48), Terezija Žugec (1948-53), Ðuro Hoblaj (1953-54), Josip Pacadi (1954-55), Vlado Jarak (1955-57) und Milka Strahija (1957-59). Weiter wirkt die Schule innerhalb der Grundschule Hodošan.

Die Schule in Palinovec – Schulleiter: Ljerka Bregoviæ (1945/46), Ivo Heržanov (1946-47), Tihomir Rajiæ (1947-48), Zorka Kovaèiæ (1948-49), Stjepan Jakopoviæ (1950-51), Franjo Meštroviæ (1951-53), Zvonimir Stipetiæ (1953-56), Franjo Meštriæ (1956-59). Weiter wirkt die Schule innerhalb der Grundschule Hodošan.

Die Schule in Hodošan – Schulleiter: Ivan Štimec (1945-46), Marija Milnikoviæ (1946-48), Marijan Mužjak (1948-52), Matilda Mužjak (1952-54), Ðuro Kovaè (1954-55), Jelica Bedenik (1955-57), Drago Vinkoviæ (1957-64), Mirko Šimuniæ (1964-68), Dragutin Blagus(1968-71), Stjepan Fileš (1971-78), Dragutin Šimuniæ (1978-90), Ivan Bariæ (1990 – das neuste Mandat dauert bis zum 15. Dezember 2014)

 

Die Schlussanmerkung des Autors:

Das ist nur eine Skizze – eine nachgeprüfte und detaillierte Geschichte der Grundschule Hodošan muss noch verfasst und veröffentlicht werden.

 

Autor:

Ivan Bariæ

Letzte Version: 2. juni 2011

Übersetzung: Denis Kos 2008., Ergänzungen 2010 Ksenija Vugrinec Krumpiæ